WILD VOICES   "Alles mit dem Mund" !!!

Unsere Wurzeln liegen im 1991 gegründeten Burschenchor des Männergesangsverein "Liederkranz" Weitingen. Von den damals 12 jungen Sängern entwickelte sich auf die Fasnetssaison 1997 hin eine Gruppe, die sich in Eigenregie und unter der Führung von Tobias Schweizer, als „Die jungen Wilden“ beim Sängerball des MGV erstmals live präsentierte. Durch die überwältigende Resonanz ermutigt, blieben wir beisammen und legten mit einem weiteren Auftritt bei der Fasnet ein Jahr später als "Press-mr-no-oins-Boys" einen nach.

Seit 1999 sind wir als „Wild Voices“ bei der Weitinger Fasnet ein fester Bestandteil und treten auch bei anderen Veranstaltungen und Festen, rund um Weitingen, während des Jahres auf. Unsere bisherigen Höhepunkte sind ein eigenes Konzert im „Kloster“ in Horb und in Rohrdorf, sowie ein Auftritt auf einem Rheinschiff in Mainz und die Fahrt zum Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel nach Berlin. Ebenso unser Jubiläum "10 Jahre Wild Voices" welches wir in 2 Tage im Juni 2009 in einem Zirkuszelt gefeiert haben und unser Irlandtrip zu unserem Freund Tom Murray in 2010. Anfang 2005 haben wir unsere 1. CD  und in 2011 unsere LIVE DVD "10 Jahre Wild Voices" auf den Markt gebracht. Unsere Truppe, die im Laufe der Zeit auf 15 Mitglieder angewachsen ist, versucht in regelmäßigen Singstunden das Repertoire aus poppig bis rockigem, schwäbisch bis englischem und einfühlsam bis humoristischem A-cappella-Gesang zu erweitern. Es darf als Novum bezeichnet werden, dass aus einem Dorf mit rund 1600 Einwohnern, 15 Freunde sich zu einem A-cappella-Ensemble zusammengefunden haben.   

Die Freude am Gesang, unser Zusammenhalt, unsere Freundschaft und sicherlich der nie zu kurz kommende gemütliche Teil“  sind dabei Garant für das ständig steigende Niveau, zu welchem wir uns verpflichtet fühlen, auch wenn des Öfteren aus einer Singstunde eine „nasse“ wird.

Tobias "Fobba" Schweizer (Musikalischer Leiter und 1. Tenor)

Vollblutmusiker mit riesiger Toleranzspanne von nachsichtig und nobel, duldsam und gütig, nicht nachtragend und versöhnlich bis verständnisvoll und demokratisch, sanftmütig und gnädig.  Das heißt aber auf keinen Fall, dass er die Zügel schleifen oder alles durchgehen lässt. Hat alles im Griff, außer seine Nerven. Ist vor Auftritten wie immer nervös und kann seine Männer kaum beruhigen. Wenn seinen Sängerkameraden das mit ihm gelingt, kann’s losgehen, dann aber richtig! Noch nicht verheiratet, aber schon fest vergeben.

Bernd Kiefer (1. Tenor)

Sorgt als Förderer der einheimischen Brauwirtschaft („Biernd Käfer“) dafür, dass der Bierumsatz nicht zurückgeht. Ist stets gradheraus, zieht seine Sache durch und ist in keiner Lage – beruflich, als junger Familienvater oder bei den „Wild Voices“ – aus der Bahn zu werfen. Der „Ölprinz“ oder „Kohlen-Kiefer“ sorgt sogar für gute Stimmung, selbst wenn er nicht anwesend ist. Fehlt er in der Singstunde, hält ein Kürbiskopf auf seinem Stuhl die Gedanken und Erinnerungen an ihn wach.  

 

Marcus „Feez“ Fischer (1. Tenor)

Exzellenter Showmaster und genialer Moderator bzw. Ansager bei unseren Auftritten und auch beim großen Sängerball des „Liederkranzes“ am Fasnetsmontag in der Sporthalle. Stimmungskanone und verbale Seele unserer fidelen Truppe, außerdem eine wichtige Melodiestütze. Kurzum: Das Aushängeschild der „Wild Voices“ und ein Fetz, wie er im Buche steht.

 

Marcus Schweizer (2. Tenor)

Vizedirigent, absolut verlässlich und mit seiner organisatorischen Geschicklichkeit wichtiger Entscheidungsträger, arbeitet ständig an der Truppe. Ist selbst, wenn man gut ist, stets am Drücker. Der beste Auftritt gibt Anlass zur Diskussion über die Frage: Was können wir noch besser machen? Außerdem: Ernährer und Bierwart der „Wild Voices“.

 

Pascal Schmitt (2. Tenor)

Schriftführer „mit kurzen Berichten von langer Dauer“, Vertreter unseres Moderators Marcus „Feez“ Fischer. Ist bei jeder Party unter dem Motto dabei: „Wir wollen hüpfen!“ – Kreativer Ideengeber und einer der Köpfe der Truppe, schafft es immer, dem bremsenden Drang der Mannschaft entgegenzuwirken.

Andreas Raible (2. Tenor)

Der standhafte Fels in der Brandung, denn einmal eine Meinung – immer die Meinung: Ein Tisch, eine Meinung, ich pfeif auf Sie! Computer- und Technikfreak. „Sal Andy“ steht als Sänger und Elektromeister ständig unter Strom.

 

Matthias Teufel (2. Tenor)

Der jüngste Sänger bzw. „Benjamin“ der Truppe. Der „Matze“ hält sich in dieser Rolle bewusst ruhig, unauffällig und devot im Hintergrund und lässt den anderen den Vortritt. Manchmal sehr verbissen in den Diskussionen, löst Konflikte aber nach dem Motto: „Gewalt ist keine Lösung!“  

 

Rüdiger Raible (1. Bass)

Eifrigster Probenbesucher und schlichtweg die Pünktlichkeit in Person. Selbst in der Nachtschicht lässt er keine Singstunde aus, erhebt sich aber Punkt 9 Uhr vom Stuhl und verlässt die Seinen, um sich auf den Weg zur Arbeit zu machen. Eher ein stiller Betrachter, aber Vorsicht: Stille Wasser gründen tief! Ist als Genießer für einen edlen Tropfen, vorzugsweise Whisky, immer zu haben, nicht mehr aber privat! Leidenschaftlicher Motorradfahrer und als „Roadie“ viel mit seinem Feuerstuhl unterwegs.

Dieter Raible (1. Bass)

Absoluter Disziplinfan(atiker). Der „McFly“ hat das bei den Fallschirmjägern gelernt. Er ist akribisch hinter den Schwänzern her und weiß noch nach Monaten, wer wann und wo gefehlt hat. Weiß auch sonst über alles Bescheid. Anruf genügt! Alles muss 100-prozentig sein und wehe, es läuft was schief! Überrascht manchmal aber selbst mit schockierenden Aussagen: „Leut, i ka heut et senga!“ Ist mit seinem Bruder Andy „ein Herz und eine Seele“, eine Bruderbeziehung, wie sie nicht besser sein könnte! Bis jetzt endete jede Konversation zwischen beiden unblutig.  

Jürgen Felger (1. Bass)

Verbindet als Tenorhornist des Musikvereins und Sänger der „Wild Voices“ optimal Musik und Gesang. Wenn unser „Tobe“ mal in Schwierigkeiten kommt, hilft er ihm mit seiner hohen Musikalität und seinem bestechendem Taktgefühl gelassen aus der Patsche. Kann die Töne vom Blatt ablesen wie der berühmte „Reutlinger Bass“, hält sich bei hitzigen Debatten heißblütiger Sängerkameraden dezent zurück und „denkt sich sei‘ Sach“. Befindet sich gemäß dem alten Schlager „Verliebt – verlobt – verheiratet“ auf der dritten Station dieses Werdegangs, soll aber immer noch gnadenlos verknallt sein.  

Michael Fischer (2. Bass)

Sehr gewissenhafter Ex-Kassier, überlebt daher sämtliche Prüfgänge (fast) ungerupft. Unser mühsam zusammengekratztes Kleingeld ist beim „Fröschel“ in besten Händen. Es schrumpft zwar, laut seiner Meinung muss man den finanziellen Erfolg in den Geldanlagen aber langfristig sehen. Bildet mit seinem Bruder „Feez“ ein gutes Kassier-Kassenprüfer-Gespann. Wenn’s zum gemütlichen Teil übergeht, wird’s beim Metallica-Fan (mit Vorliebe für „Slayer“) laut und heftig!

Steffen Frank (2. Bass)

Der singende Familienvater von zwei Kindern ist der ruhende Pol in unseren Reihen schlechthin. Stets cool, hält aber mit seiner Meinung etwas hinter dem Berg. Optimaler Nachfolger für Weitingens Chefkoch Pierre Schmitt. Kocht wie sein großes Vorbild aber immer viel zu viel. Könnte mit dem Rest noch tagelang seine junge Familie ernähren.

 

Stefan Schweizer (2. Bass)

Der Mann mit dem angeblich besten Takt- und Rhythmusgefühl. Durch berufliche Inanspruchnahme als überlenkter Zimmermeister trotzdem immer redlich bemüht, die Proben regelmäßig zu besuchen. Starker Partner im Holzbau und in heißen Diskussionen. Letzteres lässt unseren „Eisheiligen“ aber stets eiskalt. Gilt bei den „echten“ Schweizer Maidli als „rrrichchtigerrr Mânn“. 

 

Michael Scheurer (2. Bass und Little Drummer-Boy)

Neuester Zuwachs der „Wild Voices“, der mit seinem Trömmele und Schätterle den Rhythmus vorgibt und als „Rhythmusgruppe“ mittlerweile unverzichtbar ist. Trägt auch dazu bei, dass sich der Altersdurchschnitt der Truppe langsam aber sicher hebt.

Karl Fahrbach

Technische Seele des Ganzen mit hektischer Schlussoffensive vor den Auftritten, die ohne ihn nicht mehr denkbar wären. Ist mit seinem Hang zum Perfektionismus ständig dabei, Technik und Equipment für die „Wild Voices“ zu vervollkommnen. Wir danken seiner Frau Marlene, dass sie uns zuliebe gerne und öfters auf ihren Charly verzichtet.

Jörg Raible

Webmaster und Multimedia-Chef der „Wild Voices“ und seit neustem auch fürs Management zuständig. Außerdem verantwortlich für die Pflege(versicherung) und Aktualisierung der Wild Voices Homepage. Dazu noch leidenschaftlicher DJ, Familienvater und Marathonläufer.

Rolf Brezing

Mitverantwortlicher Ideengeber für die Choreografie; sorgt mit dafür, dass die Truppe in ihren Bewegungsabläufen miteinander anfängt und auch miteinander aufhört.

Hermann Nesch

Als Chefredakteur des „Jauner-Bott“, einem der größten Intelligenz- und Käsblätter aller Zeiten, und als „rasender Reporter“ zuständig für Fotos sowie nationale und internationale Propaganda.

Frank Schelhammer

Frauenheld,  Boxenträger und Roadie der "Wild Voices". Assistiert seinem Onkel Charly bei Megakonzerten! Außerdem noch zuständig für das FREIRÄUMEN des Wild Voices Fuhrparkes.....

Texte: Hermann Nesch und Marcus Fischer, Dezember 2003